Kick to the Cape - Wir bringen den Ball nach Südafrika

Das Projekt Kick to the cape hat den Schwerpunkt, symbolisch den Ball zur

WM 2010 nach Südafrika zu bringen.

 

Weiterhin plane ich, auf dem Weg zum Kap der guten Hoffnung Fußbälle entlang

der Reiseroute zu verteilen. Diese Aktion könnte folgendermaßen ablaufen:

Ein Sportartikelhersteller sponsort eine Anzahl Fußbälle (2000) und übergibt sie

medienwirksam an ein Logistikunternehmen. Dieses schickt die Bälle zu je 100 Stück

zu bestimmten Zeiten an ihre Büros in Afrika (Dakar, Banjul, Accra, Douala . . .)

Sobald ich dort eintreffe, organisiere ich einen Taxi-Bus und verteile die Bälle in

der Umgebung. Die dortige Presse wird es sich sicher nicht nehmen lassen und darüber berichten. Diese Berichterstattung könnte mir vorauseilen und den Weg durch die nächsten Länder erleichtern (oder auch nicht).

Beginnen wird diese Unternehmung am 20.12.2009 in Berlin vor dem Brandenburger

Tor. Ich hoffe es finden sich ein paar Freunde und Bekannte ein ...ein letzter Gruß,

ein paar Fotos und los geht die Reise mit der DB nach Stuttgart.

 

Fortan geht die Reise durch Frankreich, Spanien und Marokko. In Casablanca und

in Agadir versuche ich, mein Projekt, die Reise und meine Ziele das erste mal an die dortige Presse weiter zu geben. Von dort wird dann auch das erste Bildmaterial und

Reiseberichte nach Bad Arolsen in unser Coordination Office bzw. nach Südafrika

zur Cape Argus Zeitung auf den Weg gebracht. Durch die Wüste Mauretaniens geht es in den Senegal. Folgen wird Bamako/Mali und Ougadougou/Burkina Faso. Dort warten vielleicht schon 25 Fußbälle auf mich.

 

Auch in diesen Ländern versuche ich, die Presse für meine Aktion zu begeistern.

Weiter gehts nach Togo, Ghana und Benin. Nigeria kenne ich noch von einer früheren Reise und bin gespannt, in welche Richtung sich das Land entwickelt hat. Folgen werden Kamerun, mit der berüchtigten Hafenstadt Douala, und Gabun. 

Aus Kongo/Brazzaville hört man eigentlich nichts Betrübliches, ganz im Gegensatz zur Demokratischen Republik Kongo mit der Haupstadt Kinshasa.

Aber ich habe es schon ein mal erlebt, dass trotz geschlossener Grenzen ein

Personenverkehr zwischen zwei Ländern stattfand. Vor Ort gibt es immer eine Möglichkeit und so bin ich dann schon in Angola. Bestimmt eines der schwierigsten

Länder, die ich auf meiner Mission kennenlernen werde. Aber die Motivation

ist hoch, denn es lockt Namibia. Gute Staßen und schnelle Busverbindungen.

 

Aus zurückliegenden Reisen mit dem Fahrrad kann ich sagen, dass ich ca. 1300 km

im Monat mit dem Rad zurück lege und den Rest mit "local transport" (Bus, Bahn, Boot, Sammeltaxi). Was in Südafrika dann  passieren wird, kann ich bis jetzt noch nicht sagen . . . Ich möchte mir auch nichts erträumen, denn erst mal muss ich losfahren und die Dinge in die Hand nehmen.

 

So soll das werden oder ganz anders, passieren kann alles oder nichts.

Don't hurry in Africa.

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Nils (Samstag, 12 Januar 2013 21:16)

    Finde deine Berichte sehr interessant. Da kann man doch immer wieder etwas erfahren, was einem solnst nicht bekannt war.