Tausend Fliegen und ein Mittagessen

Hallo Leute, da bin ich mal wieder und das aus Mauretanien/ Nouakchott. Mauretanien, die Geruechtekueche brodelt und kocht. El Kaida in der Wueste, Polizeikontrollen auf den Hauptstraßen und in der Hauptstadt. Die Einheimischen lachen ueber die Angst der Touristen und sagen halt dich an die Regeln und es passiert auch nichts. Als Radfahrer sei ich sowieso uninteressant fuer die Banditen, die eher nach Gelaendewagen und Overlandtrucks suchen. Die Menschen begegnen mir freundlich und hilfsbereit was natuerlich nicht heisst das man hier und da nicht dochmal abgezogen wird wenn man die Preise nicht kennt. Die Radreise von Marokko nach Mauretanien: Meine erste laenger Radetappe begann am 14 Januar in Dakhla. Um von Dakhla nach Sueden zu gelangen musste ich erstmal 40 km nach Norden radeln um von der Landzunge auf das "Festland" zu kommen, aber dann fuhr ich mit einen angenehmen Rueckenwind bis zur naechsten Station (Tankstelle) Uebernachtung in einer kleine Kammer direkt neben der Werkstatt indem das Dieselaggregat betrieben wird damit die Tanke funktioniert. Der Zimmerschluessel war ein grosser Stein. Der naechste Tag, alles beim alten, leichter Rueckenwind und bis auf ein paar Huegel, ebene eintoenige Stecke. Abfahrt um 08.30 Ankunft nach 210 km um 20.00 Kleine Tankstelle mit Motel. Zimmer mit Schluessel und einer heissen Dusche fuer 70 Dirham (7 euro). An der Grenze Marokko Mauretanien wurden in letzter Zeit schon oeffters Radfahrer gesichtet;also nichts neues fuer die Beamten auf beiden Seiten. Das Niemansland, ca 6km; ist uebersaet mit Autowracks und den dazu gehoerigen Altreifenhaendeler Lichtmaschinenhaendlern etc. alle ganz lieb. Grenzposten Mauretanien alles ganz korrekte Leute. Den Zollhof ca. 7 km hinter der Grenze erreichte ich noch vor dem heraufziehenden Staubsturm und fand in einer Barracke obdach wo ich auch gleich zum Mittagessen eingeladen wurde, ein Topf und alle essen mit den Fingern da sind die tausend Fliegen nicht ganz so als stoerend enpfunden worden. Draußen Staubsturm mit 500 m Sichtweite, drinnen Fliegensturm mit max. 30 min Aushaltevermoegen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Ilka (Mittwoch, 20 Januar 2010 20:50)

    Hallo Uli,
    hört sich ja alles sehr abenteuerlich an. Aber du hast ja diesbezüglich schon so einiges erlebt. Ich find es aber sehr spannend von deinen kleinen und großen Erlebnissen zu lesen. Damit ich noch weiterhin über deine Abenteuer lesen kann pass gut auf dich auf.
    Viele Grüße nach Afrika
    Ilka