St.Louis - Bamako 1260 km mit dem Rad

Aufbruch in St.Louis am 24.01.10 mit dem Gedanken, bei dem Gegenwind koennte ich doch mal den Bus nehmen.

Doch am Ortsende traf ich dann Savine, einen Franzosen der ebenfalls mit dem Rad unterwegs ist. Also los mit dem Rad, vorbei an toten Kuehen Hunden und Ziegen die rechts und links der Fahrbahn vorsichhin kadaverten (Stanken).

Richard Toll, Podor, Mantam und Bakel um einige Orte zu nennen.

Zwischendurch trafen wir noch Ente einen hollaendischen Radfahrer der bei

abendlichen kochen fast ganz Westafrika in brannt gesteckt hat. Benzinkocher explodiert, der dann das trockene Gras entzuendet hat. Oft sind es die eigenen Fehler die einem das Leben auf einer Reise schwer machen.

Savine und ich trennten uns im Ostsenegal und ich fuhr weiter mit dem Hollaender nach Mali. Erst auf Teerstrasse und dann  entlang des Bakoye River auf Laterit Pisten in Richtung Kita -Bamako. Am Fluss war das Leben noch in Ordnung.

Aber so richtig romantisch war das dann doch nicht.

Abends nach 80-90 km Piste ein Bad und meisten auch frisches Trinkwasser aus einem am Fluss liegenden Dorf. Essen vom eigenen Kocher (Pasta Tomaten Zwiebeln etc.) und zum Nachtisch Fruechte Papaya Bananen oder suesse Zitronen.

Die Wegstrecke war doch ziemlich anspruchsvoll. Staubige Passagen wechselten sich ab mit steinigen Strecken dann mal wieder Sand und mehrspurig durch Buschlandschaft, sodass einer den anderen nicht sah.

Hier und da schleicht mal eine Schlange ueber den Weg, die das herankommende Fahrrad nicht bemerkt und so konnten wir auch mal

ein paar wilde Tiere beobachten.

Bamako empfing uns  tja chaotisch .. so ziemlich das erste was wir sahen

war ein von der Strasse abgekommener Sattelzug der durch drei

Lehmhaeuser gerast ist.

Bamako- hier gibt es wieder alles, besonders nervige  Leute aber auch schoene Backpacker. Hostels

Ich bin gerade im Sleeping Camel, fast am Niger Fluss gelegen, eine ganz gute Adresse. Camping kostete 4,50 Euro und Bier gibt es auch.

So, das wars mal wieder .. in 2 Tagen geht es weiter grobe Richtung

Ouagadougou, mal sehen was der Schlingensief so macht.

Gruessen moechte ich noch die Donnerstags-Abend-Hobby-Fussballer aus Bad Arolsen.

Ach by the way ..weiss jemand etwas ueber Nigeria ..

ich hoere immer nur ..don t go there. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Ricardo Kloke (Dienstag, 16 Februar 2010 12:24)

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Von Reisen in die Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers und Akwa Ibom und die vorgelagerten Küstengewässer wird abgeraten.

    Aufgrund von akuten Unruhen im zentralnigerianischen Jos wird bis auf Weiteres von Reisen nach Jos sowie ins angrenzende Umland dringend abgeraten. Die Sicherheitskräfte haben für den Stadtbezirk Jos eine nächtliche Ausgangssperre (18.00 Uhr – 6.00 Uhr) verhängt.

    Reisende sollten sich vor Reisen außerhalb von Abuja und Lagos stets in nigerianischen und internationalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage informieren.