Unter Elefanten

Hallo Leute, bin schon in Botswana und ich muss diese Geschichte loswerden, so lange sie noch heiß ist.

Später schreibe ich dann noch etwas über Sambia und Malawi.

Das war etwas, was ich ein Abenteuer nenne.

Vor sieben Tagen habe ich mich am Fuß verletzt und konnte die letzten Tage kein Rad fahren, gut so, sonst hätte ich die Elefanten-Nacht nicht erlebt.

Ich bin gerade mit Ralf und seinen yellowcab Mercedes Bus unterwegs und da uns die Campingplätze im Chobe Park Botswana zu teurer waren, haben wir draußen im Busch übernachtet. Mit Feuer, Bratwurst und ca. 20 Elefanten im Umkreis von 200 m. Abends beim sundowner kam dann auch einer, der Chef von der Herde, bis auf einen Meter an den Bus heran und checkte die Lage. Der Elefant hätte mühelos die ganze Karre umschmeißen können, aber er schlackerte nur ein paar Mal mit den Ohren, hob den Rüssel (die Stoßzähne reichten bis zur Dachreling) und schnüffelte an der Dachkante herum, während wir auf dem Dachgepäckträger angespannt und hoffend zusahen.

Nach einer Weile zog er dann seines Weges und ich verkroch mich in meinen Zelt, ein Stockwerk tiefer. Während der Nacht hörten wir noch einige Bäume krachen und schnaubende Elefanten ganz in der Nähe unserer Campsite. Wenn die Elefanten so nah sind, ist man wenigstens sicher vor Löwen.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Ela (Dienstag, 18 Mai 2010 14:37)

    Der Chef von Elefantens ist aber immer eine
    Sie, die Matriarchin. Die Jungs leben am Rand.
    Was für ein Abenteuer!
    Viel Erfolg und alles Gute wünscht, die Ela

  • #2

    Teofila Henegar (Montag, 23 Januar 2017 01:39)


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