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So nun ist es bald soweit.

Am 06.10.2010 um 19.30 Uhr halte ich einen Vortrag über meine Reise

im Sunset No.1 in Bad Arolsen.

 

oweia meine Passfotos die ich in Accra habe machen lassen ... da war Schmalhans noch Küchenmeister
oweia meine Passfotos die ich in Accra habe machen lassen ... da war Schmalhans noch Küchenmeister

geht auch mit Wein

(geknipst in Malawi)

Ausgetrickst ... macht nichts dafuer wird Deutschland Weltmeister 2010.

Und der Ball ist fuer Kinder in den Townchips/ Longstreet Cape Town

 

4-0 gegen Australien ..siehste, geht doch.

0-1 gegen Serbien ...macht nix ..gut gespielt und doch verloren, kann passieren.

Ghana verliert gegen Deutschland, habe ich denen schon gesagt, damals.

 

Das war ja ein Stolperspiel aber gewonnen.

Ghana sehen wir dann im Endspiel wieder.

 

Jetzt sind die Tommys wieder " Reif für die Insel" und Quitt sind wir auch,

nach dem Lattentor 66.  

 

"we don't cry for you argentina, lall la la lalaa" ein bißchen Schadenfreude ist erlaubt.

Junge Junge, das war ja schon fast eine Demütigung.

Aber ich denke, wir sollten Maradona Asyl gewähren falls er nicht nach Hause

will,.. oder darf ..

 

Ach Schade, jetzt haben sich die Holländer ins Finale "ge robbt" und

Jogis Löwen-Truppe darf nicht.

 

Kein Grund für Tränen, wir sind dritter.

 

Oje die armen Holländer.

 

 

 

Da ist er wieder, der Ball mit all den Unterschriften ... und der bleibt in CT

Es wir noch fleissig gebaut in SA.

CT Long Street 

weite weite Welt.... man ist das schoen 

Blick vom Tafelberg  

Auch in Botswana ist Fussball angesagt
Auch in Botswana ist Fussball angesagt
Ein Backpacker , Fernsehraum dahinter Gemeinschaftsküche
Ein Backpacker , Fernsehraum dahinter Gemeinschaftsküche

Mo

14

Jun

2010

Ist doch toll, - nicht..!?

Na sowas , unglaublich, da bekommt doch der FIFA Präsident noch einen Orden,

(ich glaube den höchsten südafrikanischen) aufgrund der sensationellen

Zusammenarbeit mit den südafrikanischen Fußballfunktionären.

Wahrscheinlich bekommt Shakira auch noch einen...

Also ... ich habe keinen Südafrikaner getroffen, der etwas gutes über die

FIFA hätte berichten können. Die waren alle ein bißchen .. stinkig ...

Ist ja auch egal, wenn wir nur Weltmeister werden. Und dann singen

wir wieder 54 - 74 - 90 - 2010. 

 

  

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Mi

09

Jun

2010

Von einer Bananenrepublik in die Andere

Ja, guten Tag,wie gehts denn so? Da bin ich wieder. Ich meine in Deutschland. 

Ausflug beendet.

Hm naja .. so richtig froh bin ich nicht. Da bin ich gerade mal fünf Monate und ein paar Tage

weg und schon geht hier alles den Bach runter. Zank und Streit in Berlin, Wildschweine und Gurkentruppen ziehen durchs Parlament.Man, man, man und alle DIE,die Ihren Sessel räumen 

sollten kleben daran wie meine Radhosen an meinen Po im 44 grad heißen Burkina.-Damals.

Der einzigste der für alle Zeiten hätte bleiben sollen, schmeißt die Brocken hin, sowas.

Was solls, die nächste Wahl kommt bestimmt. Aber was hilft es.

Eigentlich ist das auch alles nicht so schlimm, denn in vier Wochen sind wir

Fussballweltmeister 2010, juup dann sind wir wieder wer. 

 

 

 

 

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Sa

05

Jun

2010

Leben im Backpacker

Auf all meinen Reisen versuche ich so oft es geht in Backpackern unterzukommen.

Es ist eine günstige und für meinen Geschmack gute Übernachtungsmöglichkeit.

Dort treffe ich Gleichgesinnte und Arschlöcher, schnarchende Schwedinnen und hysterische

Franzosen. Alle zusammen ein kunterbuntes Reiseerlebnis das ich nicht missen möchte.

Ob in Nairobi ,Lusaka oder in Windhoek überall treffe ich auch auf Deutsche und merke es im 

ersten Augenblick nicht. Die Umgangssprache ist Englisch, und so redet ich erst eine Weile mit jemanden bevor der mich fragt, auf deutsch ..sag mal du bist doch Deutscher.

Danach geht natürlich alles besser, besonders das Lästern über die Länder die man bereist

hat. Deshalb gehe ich auch in die Backpacker um einfach mal ne Pause von Afrika in Afrika zumachen. 

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Do

27

Mai

2010

Kaltes Kap

Juup 13 grad heute morgen um 09.30 Uhr und keine Spur vom  Fussballfieber. Auch die

sonstigen Aktivitaeten sind ein wenig eingeschraenkt. Alle Huegel und Berge

um Cape Town herum sind in dicke nasse Wolken gehuellt. Die schleichende Preiserhoehung

laed auch nicht dazu ein noch einen Tripp in die Weinberge zu machen. Es ist Winter,

nur mit Shirt&Shorts das geht die naechsten Tage nicht.

Sozusagen das richtige Wetter fruer den Mc Schauer ... schoene Gruesse    

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Mo

17

Mai

2010

Ganster, Räuber und Banditen

Das ist so ein Thema, das ich auf all meinen Reisen aufmerksam verfolge.

Wer, wie, wo und wann ausgeraubt und ueberfallen wurde.

Den ersten den ich traf, war Christian, ein Radfahrer in Marokko. Kamera und Geld ist Ihm

irgendwie in einen spanischen Hotel abhanden gekommen. Der naechste verlor sein Zelt in

Guinea Bissau auf unerklaerliche Weise...heute Morgen stand es noch da.

Pass, Geld und ein paar Kleinigkeiten vermisste Tom der Kanadier in Kumasi/Chana.

Nairobi auch ein Ort an dem so mache Schlacht mit Gangstern und Banditen geschlagen

wurde taucht diesmal in meiner Kriminalstatistik nicht auf. Aber fuer Radfahrer gilt

..go fast and don't stop.

Na so was, das kleine Arusha in Tanzania schwingt sich auf zur Schlaegermetropole.

Jedenfalls sah Markus, der Ungar, nicht so aus als sei er die Treppe herunter gefallen.

Ein Loch in der Wange, ein Zahn futsch und das linke Ohr hatte auch eine deutliche

Rot-Blau Faerbung. Er kam um 22.30 in der Nacht an und wollte zu Fuss zum Backpacker.

Nun war es eine Weile ruhig oder ich habe nichts mitbekommen, weil unterwegs im laendlichen Tanzania. 

Erst Jerry, ein Motorrad fahrender Englaender, zerstoerte die afrikanische Idylle.

Alles weg ...Pass, Geld, Kamera Motorradbekleidung etc. Aus einen bewachten

Backpacker in Livingstone.. wie konnte das nur passieren, wer hat da seine Finger im

Spiel ... vielleicht der Nightwatch ... die Mauer und die Stacheldrahtbewehrung schienen

unueberwindbar.

So langsam muesst ihr doch ahnen wo drauf ich aus bin ..oder?

Windhoek 15.30 Fidel Castro Street , dritte Laterne von oben, an der hatte ich mein Rad

angeschlossen. Nach einer Std Internet .... ja, da war es nicht mehr da ...

what a shame ...auf meiner letzten Radreise durch Afrika klaut so ein Strolch mein

Rad, trotz Watchman, ja was soll ich sagen ... sssccchhheeiißßeee.

Rad geklaut - Ball gerettet ...the show must go on...mal Bettler mal Koenig ...
Rad geklaut - Ball gerettet ...the show must go on...mal Bettler mal Koenig ...
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Fr

14

Mai

2010

Es wird teuer

Man, man, man, was macht Ihr denn in Europa? Der Euro fällt und fällt. Für einen Euro bekomme ich grade mal 9 Rand. Vor zwei Jahren waren es noch knapp 15 Rand gewesen. Aber die große Preiserhöhung kommt ja erst noch. So ca. am 01.06.10 werden die Preise für die Übernachtung in den Backpacker verdoppelt oder verdreichfacht. Tolle Aussichten für meine geplünderte Reisekasse.

 

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Mi

12

Mai

2010

Internet, Internet in Afrika

Ach man, es ist Hoffnung und Plage zugleich. Eine schnelle Verbindung in die Heimat. Was hilft es wenn die, die man erreichen will, manchmal auch dringend, einfach nicht antworten. Was hilft es wenn man 3,20 Euro die Std. Internetnutzung bezahlt und kurz  bevor man die Speichertaste drückt der Strom ausfällt. Dann hört man meistens ein: "Oh I, m so sorry may be tomorrow". Ich meine auch das ich gar nicht mehr richtig ankomme in den Ländern die ich bereist habe. Auf meine letzten Reisen bin ich in Orte gekommen und habe erstmal geschaut, wo bekomme ich etwas zu Essen und zu Trinken. Jetzt ..gibt es hier ein Internet Cafe?  Na gut, dann sitze ich mal wieder total gestresst im IN-Cafe, hämmere meine Nachrichten auf den Bildschirm und hoffe das ich mit meiner Zeit hinkomme. Die Fehler und vergessen Buchstaben können die zuhause berichtigen (Coordinatins Office Bad Arolsen)So war’s Gedacht. Ja, Ja, so die Theorie und Praxis... Weiterhin hoffe ich darauf, dass ich überhaupt eine Verbindung bekomme und alles auch speichern kann. Dann und wann taucht auch mal der lachende Totenkopf auf und sagt: "sorry we have a problem". Bilder sind oft ein Problem, dauern lange und manchmal weiß ich gar nicht ob der PC noch arbeitet.

 

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Mo

10

Mai

2010

Wind, Wind - Windhoek

Egal wo ich hin fahre, der Wind ist schon da. So war es ziemlich oft in Malawi und in Zambia.

Auch die ersten 300 km in Namibia musste ich gegen den Wind antreten.

Doch jetzt könnte es sein, dass ich Rückenwind bis zum Kap habe. 

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So

09

Mai

2010

Mal ein König, mal ein Bettler

auch hier ein Koenig ..
auch hier ein Koenig ..
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Fr

30

Apr

2010

Unter Elefanten

Hallo Leute, bin schon in Botswana und ich muss diese Geschichte loswerden, so lange sie noch heiß ist.

Später schreibe ich dann noch etwas über Sambia und Malawi.

Das war etwas, was ich ein Abenteuer nenne.

Vor sieben Tagen habe ich mich am Fuß verletzt und konnte die letzten Tage kein Rad fahren, gut so, sonst hätte ich die Elefanten-Nacht nicht erlebt.

Ich bin gerade mit Ralf und seinen yellowcab Mercedes Bus unterwegs und da uns die Campingplätze im Chobe Park Botswana zu teurer waren, haben wir draußen im Busch übernachtet. Mit Feuer, Bratwurst und ca. 20 Elefanten im Umkreis von 200 m. Abends beim sundowner kam dann auch einer, der Chef von der Herde, bis auf einen Meter an den Bus heran und checkte die Lage. Der Elefant hätte mühelos die ganze Karre umschmeißen können, aber er schlackerte nur ein paar Mal mit den Ohren, hob den Rüssel (die Stoßzähne reichten bis zur Dachreling) und schnüffelte an der Dachkante herum, während wir auf dem Dachgepäckträger angespannt und hoffend zusahen.

Nach einer Weile zog er dann seines Weges und ich verkroch mich in meinen Zelt, ein Stockwerk tiefer. Während der Nacht hörten wir noch einige Bäume krachen und schnaubende Elefanten ganz in der Nähe unserer Campsite. Wenn die Elefanten so nah sind, ist man wenigstens sicher vor Löwen.

 

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Fr

30

Apr

2010

Noch mehr Verrückte - viel mehr

Das erste Mal habe ich davon in Arusha gehoert und dann immer mal wieder entlang meiner Route. So nach dem Motto .. bist aber spaet dran, die anderen sind schon vor einer Woche hier durch gekommen.

Ich habe dann immer gefragt, wie viele es denn gewesen seien.

Der Polizist sagte 70  ... Beim Zoll erfuhr ich, dass es auch 80 gewesen sein koennten. Also, ich weiss es nicht genau, aber hier ist eine Gruppe von mindestens 60 Radfahrern unterwegs und es soll das laengste Radrennen der Welt sein.

Kann das vielleicht mal jemand fuer mich herausfinden

...tour d´ afrique oder so heisst das wohl.

Und sonst sind auch so noch ein paar Radler auf der Strecke.

Schoene gruesse an Euch und nicht schlapp machen!

Tschuess dann und einen Gruss an 2 Rad (Rat) Bruene in Bad Arolsen

(Gutes Rad, das ich da habe, danke schoen)

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Do

29

Apr

2010

Alle besoffen

Bin jetzt in Botswana, aber ich will fuer diese Geschichte nochmal in Gedanken zurueck nach Malawi reisen.

Der Tag fing schon mit einen bedeckten Himmel an, was in Malawi meistens Regen im Laufe des Tages heisst. Auch die Strecke, die ich mir vorgenommen hatte, war zwar landschaftlich eindrucksvoll, aber fuer einen Radfahrer doch

voller Sorgen. Ab in die Berge, 14-18% Steigung und auch dementsprechende

Abfahrten. Aber der Hoehepunkt war das besoffene Dorf nach 105 km.

Nach spaerlicher Coca-Cola versorgung in den Bergen naeherte ich mich einem Dorf, dessen Bevoelkerung ich schon von weitem lautstark vernahm.

Was ist da los, dachte ich mir. Es war Wochenmarkt und ein neuer Chief im Rathaus. Dessen erste Amtshandlung war Freibier fuer alle und dann kam ich ... Muzungu ... we need more beer ... groehlte die Menge mir entgegen ...

Oh mann, schnell 2 Cola gekauft und mit Fluchen und Gestikulieren auf das

Rad geschwungen ... noch 40 km bis Muzuzu, meinem Zielort fuer diesen Tag.

Ich koennte diese Geschichte noch weiter schreiben, aber Internet kostet

3 Euro die Std. in Botswana.

Also dann trinkt nicht so viel und aergert keine Touristen.

 

Und Gruss an Welb Weiss Witten G8! 

Das Runde gehoert ins Eckige, aber auf der anderen Seite ...

Na dann, immer drauf  

Tschuess

 

 

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Mo

12

Apr

2010

Long way to Lilongwe(ay)

So, nun bin ich schon fast durch Malawi durch, immer schoen am See entlang und einmal auch in die Berge, was auch direkt mit einen Regentag belohnt wurde. Grosse Abenteuer gibt es hier nicht zu bestehen, wenig Strassenverkehr, keine wilden Tiere, ein paar Schlangen und Paviane ueberqueren manchmal die Strasse. Das groesste Problem ist, etwas schmackhaftes Essbares zu finden. In den Backpacker Hostels ist das nicht schwierig, aber auf dem Land in locale resthouse/guesthouse, hm ja, wie soll ich das beschreiben, ohne dieses eine Wort mit sch... zu benutzen.

Mittlerweile habe ich ca 4800 km gefahren, was ich aber nichgt ganz genau sagen kann, weil ich keinen km-Zaehler dabei habe, den Rest an Strecke habe ich mit einen Bus oder Lkw zurueckgelegt. Was auch nicht immer eine Freude war. Wenn der Bus, in dem man sitzt, eine Haelfte der Frontscheibe verliert, dann zieht es doch ganz schoen.

Internet ist teuer hier in Malawi, Std 5 Euro.

So, dann schoenen Tag noch und ich gruesse die Stadt Diemelstadt.

Auf Wiedersehen.

 

 

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Di

30

Mär

2010

No Coke - No Hope

So musste es ja mal wieder kommen. Schlecht geschlafen, zu frueh aufgestanden, nach 10 km einen  platten Reifen und auf der Passhoehe am  Mount Meru keine Coke. Auf der anderen  Seite vom Berg, also bergab, bauen die Chinesen gerade eine neue Strasse und der Verkehr wird durch den Busch umgeleitet. Schoen  downhill fahren war dann auch nicht moeglich.

Ein kraeftiger Regenschauer besorgte dann den Rest.  Der Tag war gelaufen.

 

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Fr

26

Mär

2010

On the road again....

Nach Accra und Nairobi bin ich nun wieder unterwegs mit dem Rad, overland.

Bin jetzt ca. 100 km südlich der kenianischen Hauptstadt und alles ist wieder in Ordnung.

Auf dem Weg hierher habe ich vier tote Schlangen am Straßenrand gesehen, das heißst

hier ist jede Menge Leben im Busch. Zebras gab es auch und nun hocke ich im Internet Cafe neben zwei Kollegen mit der schwarzen Hautfarbe die fürchterlich stinken.Tue ich ja meistens auch, aber heute habe ich vorher geduscht. Die Temperaturen am rande des Kilimanjaro sind eher frühlingshaft und nach Sonnenuntergang wird es kalt (12-14grad/20.oo)

Also duschen mit kalten Wasser (gibt nur kalt) solange die Sonne noch scheint.

Die nächste Stadt ist dann Arusha in Tansania, aber davor muß ich den Westteil des

Amboseli Nat.park durchfahren und The twelve mile mountainess bezwingen.

Zur Passhöhe geht  es ca 20 km bergan mit einer Steigung bis zu 14%.   

 

Irgendwie gibt es hier ein Problem mit der Tastatur ... aehm weiss auch nicht, meine Kollegen rechts und links auch nicht, also dann

Aufwiedersehen spaetestens Schuetzenfest in Diemelstadt.

By by  

 

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Di

23

Mär

2010

Auf der rechten Seite von Afrika faehrt man auf der linken Strassenseite

So Kleinigkeiten wie der Strassenverkehr und die Regeln vergesse ich dann 

schon mal und fahre gleich vom Flughafen in Nairobi auf der rechten Seite 

los. Hupende und winkende Autofahrer machen mich stutzig und ich wechsele die Seiten. Linksverkehr bis Cape Town.

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So

21

Mär

2010

Halbzeit und Seitenwechsel statt Overland

Dieses Herumfragen und Organisieren, Herausfinden, was ist gut, was nicht, hat jetzt ein Ende. Fliege morgen 20.30 Uhr nach Nairobi/Kenia und versuche

www.hardyradelt.de und www.theshirt2010.net einzuholen.

Es geht hier nicht richtig weiter, ich koennte noch nach Togo und Benin fahren, aber das bringt mich auch nicht naeher zum Kap. Es gefaellt mir auch nicht so sehr in Ghana, es mag an der Reisezeit liegen - jeden 2. Tag Regen - aber auch an diesem streitbaren Volk, das hier unten an der Kueste lebt.

Nach dem Deutschmann in Marokko, dem Tubab im Senegal und Mali.

Tubabuh werden die Weissen in Burkina genannt und Ghanaer rufen auch gern mal: "Obroni, give me something". Aber jetzt fliege ich in die Muzungu-Laender.

Nairobi, Arusha .... und ganz schnell nach Malawi und Sambia.

So dann, demnaechst aus Ostafrika.

Schoene gruesse noch an Hacky, Ingrid und alle Kubaner.

By by.

 

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Do

18

Mär

2010

Nur Bares ist Wahres

Bargeld lacht, das ist auch hier in Ghana so.

Geld tauschen ist normalerweise kein Problem, mit Traveler Schecks sieht das schon anders aus. Sieben Banken musste ich aufsuchen, bis ich endlich eine fand,

die meine Schecks haben wollte.

Gluecklich darueber, eine Bank gefunden zu haben, machte es mir auch nichts mehr aus, 2 Std. zu warten, bis die Formalitaeten abgewickelt waren.

Nachdem ich also kreuz und quer durch das Stadtzentrum geradelt war, und das bei feuchten 33 Grad, wusste ich natuerlich auch nicht mehr, wo ich war und wo ich hin musste. Keine Strassenschilder, der eine schickt einen dahin, der andere zurueck, dann gibt es meistens noch sprachliche Probleme und am Ende war ich voellig orientierungslos und habe ein Taxi genommen. Fahrrad kostet extra.   

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Mi

17

Mär

2010

Hotel, Guesthouse, Resthouse

Heute mal ein paar Informationen, wie ich hier unten untergebracht bin, wenn ich nicht im Zelt schlafe.

Meine Preisklasse bewegt sich von 5 - 15 Euro und das muss nicht heissen, dass das 15 Euro Hotel besser ist als das 5 Euro Resthouse.

Hier in Westafrika versucht man mit Fliegengittern die Moskitos am Eindringen in die Raeumlichkeiten zu hindern, was in den meisten Faellen nicht funktioniert.

Also schlage ich mein Innenzelt im Zimmer auf und lege die Bettmatratze hinein. Manchmal auch nicht, wenn ich denke, dass diese Matratze mehr Leben

enthaelt, als der Zoo in Kumasi. Dann lieber Schlafen im Zelt auf der Isomatte im Hotel.

So manches Guesthouse hat auch eine Klimaanlage, die bei Betrieb so viel Krach macht, wie meine Ruettelplatte, da bekomme ich glatt Heimweh.

Duschen und waschen. Meisten sind die Leitungen intakt und es kommt klares, kaltes Wasser aus der Brause. Selten, dass ich mich mit einem Eimer duschen musste.

Was nervig ist: ich werde immer um 06.-06.30 Uhr geweckt, auch wenn ich nicht darum gebeten habe. Ich habe das Gefuehl, bezahlt, geschlafen und jetzt schnell weg mit dem Touristen.

Fruehstueck gibt es auch manchmal, aber nicht dann, wann ich das will, sondern wenn das Brot da ist. Kaffee schwarz mit Zucker ....geht gar nicht, es sei denn, ich mache ihn selbst.

Das war das billigste Guesthouse auf meiner Reise
Das war das billigste Guesthouse auf meiner Reise
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Di

16

Mär

2010

Noch 44 km bis Accra

und dort mache ich erst mal Pause, wenn ich das Hostel finde, in dem ich wohnen moechte. Wird wohl nicht einfach werden, wenn ich an die Erfahrungen in Kumasi denke, der zweitgroessten Stadt Ghanas. Kaum Schilder, wenig Orientierungsmoeglichkeiten und wahrscheinlich wieder viele verschiedene Antworten auf meine Fragen.

 

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Mi

10

Mär

2010

Und erhole Dich gut......

OK, viel Spass oder komm gesund wieder, take care, gute Reise, lauten viele Kommentare von Euch in meinem Blog. Aber es gibt auch Leute, die schreiben abschliessend

.... ERHOL DICH GUT oder ...GUTE ERHOLUNG!

 

Man, man, das ist doch hier keine Schnulli-Bulli-Tour durch den Frankfurter Zoo.

Ich bin mit meinem Fahrrad in Afrika und bringe den Ball zur WM 2010 nach SA.

Dafuer habe ich 5 Monate Zeit, zwischendurch verteile ich noch Fussbaelle

an Kinder, die eben keinen haben.

Und dann bekomme ich ein ERHOL DICH GUT vom eigenen Team ...????

 

 

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Mi

10

Mär

2010

Kumasi Ghana -hier ist der groesste offene Markt Westafrikas

Von der trockenen Hitze in die feuchte Hitze.

Seit gestern bin ich in Kumasi, der zweitgroessten Stadt Ghanas.

Unterkunft in einer kirchlichen Einrichtung auf der hoechsten Erhebung in Kumasi. Diese Stadt liegt schon in der gruenen Zone, wenn man sich mal die Afrikakarte anschaut, das heisst am Tag ist es sonnig oder bedeckt und heiss.

30 bis 34 Grad mit hoher Luftfeuchtigkeit. Shirt, Hose, alles bekommt einen

klebrigen feuchten ... Es fuehlt sich an, als haette man in Fanta gebadet.

Hier in den Strassen und auf dem Markt sind jeden Tag so viele Menschen unterwegs, es sieht immer aus wie Kirmes und Oktoberfest zusammen.

Also laenger als 4-5 Stunden halte ich das nicht aus. Hupende Autofahrer, rufende, schreiende Marktfrauen, staendig ein Hin und Her, ohne dass man als Europaer eine bestimmte Ordnung oder Reihenfolge beobachten koennte.

Auf dem Markt wird alles gehandelt und das meiste kommt doch aus China.

Lokale Produkte beschraenken sich auf Obst, Gemuese, Fleisch und Fisch.

Ja, und dann noch die Dinge, die man zum Zaubern braucht.

Leopardenfell zu vermieten, magische Knochen und Wurzeln.

Tiegernuesse steigern die Potenz, getrocknetes Chamaeleon ist auch fuer manches gut.

 

 

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Di

02

Mär

2010

Ouagadougou oder auch Oua gaga dougou

Kaum kommste aus der Herberge raus, hast Du gleich zwei Abfangjäger

am Hals. Schmuck, Ketten, Tücher, Tonkrüge und vieles mehr wollen Sie mir verkaufen ... na, sind ja auch alles Dinge, die ich auf meiner Reise gut gebrauchen kann. Und die beiden haben auch noch so viel Zeit. Während ich jetzt hier im Cyber Cafe sitze, warten sie brav vor der Tür.

Mal sehen, es gibt bestimmt einen Hinterausgang.

Schöne Grüsse an die Falschspieler aus Warburg und Umgebung.

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Fr

26

Feb

2010

Wo ist der Mann aus Norwegen?

Hallo aus Burkina Faso.

Die Buschtrommel hat mir erzählt, das irgendwo auf diesem Kontinent noch ein Mensch aus Norwegen mit dem Rad unterwegs ist und Fussballtrikots verteilt.

Kann mir mal einer beim Suchen helfen, der muss doch auch so etwas haben wie eine Webseite.

So dann, macht's gut und schöne Grüsse an die Schule in Korbach.

Enser Tor, habe leider versehentlich den Gästebucheintrag gelöscht. Sorry, war so heiss an jenem Tag!

Ulli Schmidt, Bobo Dioualasso

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Di

23

Feb

2010

Burkina Faso ist anders

Erstaunlich, haette ich nicht gedacht. Burkina ist anders, als die afrikanischen Staaten, die ich bis jetzt kennen gelernt habe.

Der Strassenverkehr fliesst in geordneten Bahnen, niemand wirft Muell auf die Strasse, Hupen ist verpönt und an roten Ampeln halten alle an.

Auch die Preise sind für alle gleich, keine Spezialpreise für Touristen!

 

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Die Beiden habe ich noch garnicht erwaehnt oder?schaut mal nach

www.time-2-travel.de

Tolle Bilder

Mal ein König, mal ein Bettler                      07.05.2010 Windhoek

Das sind die reisenden Radfahrer dieser Welt. Immer ganz nah an den Menschen des Landes,

Wind und Wetter trotzend, mal gibt es nur Spaghetti und trocken Brot und dann wieder

Sekt und Parma Schinken. So geschehen auf meinen ersten Kilometern in Namibia.

Nachdem ich die Grenze Botswana – Namibia noch in der Abenddaemmerung des Vortages passiert

und Obdach im Eastgate Restcamp gefunden hatte, keine hundert Meter vom namibischen

Borderposten entfernt, konnte ich mit diesem Tag ganz zufrieden sein. 182 km gefahren und

einen Fußball vergeben.

Am nächsten Morgen, fit und frisch nach Kaffee und Brötchen, radelte ich los mit dem Fernziel

Windhoek, das ich in drei Tagen erreichen wollte. Schönstes Wetter, aber Gegenwind. Nach

40 km hielt eine Frau an und reichte mir eine Tüte Obst und Süßigkeiten aus dem Autofenster,

wünschte mir noch eine gute Reise und verschwand. Ein wenig später, als ich mich gerade über das

Lunchpaket her machen wollte, hielt ein Wagen an und zwei Deutsche stiegen aus.

Birgit und Ihr Mann, tätig in Cape Town auf dem Weg nach Maun. Nach der Begrüßung und

den üblichen Höflichkeiten erzählte ich meine Geschichte …kicktothecape...jedes Dorf eine Ball usw.

Daraus kann man etwas machen, meinten Sie und ich bekam eine Adresse in Cape Town. Nach einem

improvisierten Fotoshooting auf der Landstraße ging die Reise für mich weiter bis nach Gobabis.

Auch in einer Kleinstadt in Namibia hat man immer die Qual der Wahl, welches Guesthouse oder doch der Campingplatz für die kommende Nacht das Beste wäre.

Die Entscheidung fiel fürs Camping ...und dort traf ich auf eine lustige Gruppe aus Schwaben. Welterfahren, wortgewandt und voller Witz, begrüßten Sie mich nicht mit einem Glas und auch nicht mit einem Becher, nein mit einem Kelch Sekt und luden mich zum Abendessen ein.


Lieber Hawo, lieber Lothar und auch den anderen Damen und Herren meinen herzlichen Dank.

Es hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn wir nach dem Essen nicht mehr in die örtliche

Disco gefahren sind.

 

Alles Gute Ulli Schmidt     

Wo faengt Accra an?

Das Ortsschild muss ich wohl verpasst haben...

Die Stadt faeng 44km vor dem Stadtzentrum an so hatte ich heute das Gefuehl.

Haeuser, Garagen, Fabriken und Muellhaufen rechts und links der Strasse und auf der Strasse ein Hoellenverkehr.

16.03.2010

Jetzt in Ghana

Tja "bald in Ghana" wollte ich schon gestern schreiben aber Stromausfall in der halben Stadt. Die Cath. Mission läuft dann auf halbgas mit einen

MAN-Stromaggregat. Nur mein Zimmer nicht; dafür reicht dann der selbst produzierte Strom nicht aus. Auch dieses Cyber Cafe macht dann Pause.

So Leute, heute habe ich das Visa für Ghana bekommen, 25 Euro, morgen noch mit dem Rad zum Schlingensieftheater und Sonntag Richtung Süden.

Langsam habe ich auch genug vom bon jour ca. va cava donner moi cadeau

und so richtig unterhalten kann ich mich auch nicht auf französisch.

Ich muss auch mal jemanden finden der ein Notebook besitzt und damit umgehen kann, sonst wird das schwierig mit neuen Bildern.

Barfuss und mit vollen Einsatz
Barfuss und mit vollen Einsatz
Auf dem Weg in die Hauptstadt Ente der Hollaender und einer macht die Bilder. Unterwegs in Mali, von Dorf zu Dorf und nachts Buschcamping
Auf dem Weg in die Hauptstadt Ente der Hollaender und einer macht die Bilder. Unterwegs in Mali, von Dorf zu Dorf und nachts Buschcamping

Unterwegs in Mali auf Feld-Waldwegen