Von Addis Abeba nach Durban

streiche Durban ,setze Windhoek

...und vielleicht noch nach Cape Town

hi guys, I'm in Addis Abeba now  and things going well. 26.12.13

 

Naja , wenn man so von einem Ort in Europa nach einen anderen in Afrika fliegt 

bekommt man erst einmal einen Schrecken. 

in etwa so ..ach Du Scheisse was ist das denn hier. Aber das regelt sich dann irgendwie von selbst. 

Ich treffe Leute , finde eine Unterkunft, finde heraus wo ich die Dinge bekomme die mir noch fehlen, z.B. Gas für meinen Kocher, eine Straßenkarte von Äthiopien usw.

Zur Zeit übernachte ich in Wims Holland House in der nähe der Railway Station.

Wim ist Holländer und schwerhörig, sehr gut ich wollte schon immer mal einen Holländer anschreien.

Meine Weiterreise plane ich für Samstag, also morgen in die Ortschaft Mojo ca. 80 km

südlich Addis Abeba. 

so dann 

auf Wiedersehen 

Bilder folgen.

 

my tent is my home and my home is my castle 29.12.2013
my tent is my home and my home is my castle 29.12.2013

Links das ist mein Zuhause ca 2m Schlaffläche und das gelbe ist mein 

Wohnzimmer

Zinway after 180 km

das ist ein Ball von Markus P. aus w.
das ist ein Ball von Markus P. aus w.

So nun habe ich die ersten 2 Etappen hinter mir und laut Reisebüro Bierhoff Bad Arolsen sind es nur noch 5820 km bis zum Ziel.

Was gibt es zu berichten, von Addis ca. 2300 hoch gelegen ging es herunter auf ca. 1600m 

bei wechselnden Winden. Das Essen unterwegs ist gut aber meistens nicht ausreichend so wundert sich manch Restaurant Besitzer das ich gleich 2 Portionen bestellte.

In Mojo habe ich ein falsches Resthous erwischt, das Bett war mehr eine Hängematte und sehr lebendig, die Dusche war ein Eimer und das Türschloss musste ich selbst mitbringen.

Was solls, ist ja nicht meine erste Reise.

Silvester 2013 und es sieht gar nicht danach aus oh, was ne schlechte Tastatur.

Nun wieder 96 km weiter Richtung Süden gekommen, ach das hat keinen zweck hier.

ich geh mal nen Bier trinken

Tschüsss

31.12.2013

So nun geht es besser.

Heute habe ich ein Verkehrsschild gesehen, eins von den wenigen ..506 km bis zur Grenze und danach habe ich ein Problem ca. 250 km Kenianische Wüste.

Aber bis dahin sind es ja noch 6 Tage, in Moyale wollte ich dann mal wieder einen Tag frei

nehmen und die allgemeine Lage checken. Momentan sieht es ganz gut aus. Das Essen ist manchmal schmackhaft und meistens essbar, mit dem Bier verhält es sich ähnlich.

Die Menschen sind meistens freundlich und helfen wo sie können oft auch wenn ich das gar nicht für notwendig halte aber so sind sie nun mal immer auf der Suche nach einen

extra Trinkgeld. Denn auch hier in Äthiopien gibt es das doppelte Bezahlsystem, Touristen bezahlen immer ein bisschen mehr.

Mit Bildern dauert es noch eine Weile, geht hier irgendwie nicht so gut.

Also dann

Betrinkt euch nicht so dolle und ärgert keine Touristen.

 

 

Berge, schlechte Strassen und viele youyous

03.01.2014

Ach ist das schön wenn es nach dem Frühstück erst einmal ein paar Kilometer bergab

geht, auf guter Straße mit Möglichkeiten der Versorgung mit dem ganz wundervollen 

äthiopischen Kaffee. 

Aber das macht mich auch misstrauisch.. und es sollte noch ganz dicke kommen.

Drei Speichen zum Teufel, einen Plattfuß und 20000 Schlaglöcher Berge und Hügel wie auf Lummerland. Dazu kommt noch das youyou aus 100derten von Kindermündern.

Sobald sie mich gesehen haben " you you farangi give me " das ist so die Begrüßung hier

in der bergigen Gegend mit einer hohen Bevölkerungsdichte. Auf meiner Landkarte sind drei Orte eingezeichnet auf diesen 115 km ,doch in der Realität reiht sich ein Ort an den Anderen und es war mehr eine mentale Sache als eine körperliche Angelegenheit diese Strecke zu meistern.

Och nee, schon wieder Tiere im Bett

05.01.2014

Nach so einer 105 km Tour lege ich mich gern mal ein Stündchen hin und gehe danach einkaufen. Da hat mich doch so ne alte Wanze gebissen und das noch bei Tageslicht. Jetzt mach ich das anders, bei fragwürdigen Bettbezügen schlage ich gleich mein Zelt auf dem Bett im Guesthaus auf. Sozusagen im Zelt ,im Bett

im Guesthaus.

on the Road to Moyale
on the Road to Moyale

Ein Bus nach Marsabit

06.01.2014 Das war eine sehr schnelle und ohne viel trouble sehr gelungene Grenzüberquerung. Aber hier sieht es aus wie nach einen Bombenangriff. Strassen ... na man kann sie nur schwer erkennen, Das Bankgebäude in dem ich Geld getauscht habe hat fingerdicke Risse im Mauerwerk und ob das nun hinter dem Bankier an der Wand Einschusslöcher sind ...??? Egal von hier geht es nur mit dem Bus weiter incl.Militaerescorte.Hier im Nordosten von Kenia gibt es immer mal wieder kleine Unstimmigkeiten zwischen den verschiedenen Stämmen, meistens geht es um gestohlene Rinder. Wem was gehört wird dann nach alter Sitte mit der Kalaschnikow entschieden.

Camp Henry in Marsabit...gute Adresse 08.01.14

Ach das war mal wieder sehr nötig, ein guter Campingplatz mit Gesellschaft aus meinen

Kulturkreis. Henry, ein Schweizer, lebt seit 1978 in Kenia, ist verheirate mit Rosanna einer Kikuyu und hat 2 Kinder. Dort bin ich 2 Tage geblieben und habe es sehr genossen etwas außerhalb dieser windigen staubigen Stadt mich zu erholen, außerdem hatte ich dort meine erste heiße Dusche seit Addis. Das Essen muss ich noch erwähnen ...fantastisch

vielen Dank Rosanna und Henry

Camp Henry in Marsabit
Camp Henry in Marsabit

der 1ste und der 2te Bus

Ich möchte noch etwas zur der Busfahrt von Moyale nach Marsabit schreiben.

Erstmal war das auch für einen kenianischen Bus eine Höllenstrecke und für alle Mitreisenden

 sowieso. Aber das Bedenkliche für mich war, ich saß im 2ten Bus und mein Rad befand sich auf dem ersten Bus. Als ich meine Bedenken gegenüber Sam dem 

Manager und Rausschmeisser vom Busbahnhof äußerte sagte der nur jaaaa... das ist kein 

Problem hier in Afrika und schon ging die Reise los. Zwischendurch sah ich mein Rad auch 

ein paarmal schwankend auf dem Dachgepäckträger des erten Busses. Ankunft in Marsabit war erstmal ein bißchen enttäuschend, weil der erste Bus schon wieder weg

war. Hm was nun .... da steht es ja ... an eine Hauswand gelehnt stand mein Fahrrad mit samt Gepäck,  das ich vorher in einen Sack getan hatte. Alles da . Prima.

Statt Fussbälle fliegen Steine

Piste, heisst in Afrika erstmal kein Asphalt, es gibt auch gute Pisten aber diese hier war ziemlich robust. Kilometerlange Abschnitte bestanden nur aus Wellblech Oberfläche andere Abschnitte aus weichen Sand und dann kam noch grobes Geröll hinzu. Es war nur noch der Wind auf meiner Seite denn zwischendurch flogen auch mal Steine
, die von Hirten meistens Kinder 5-10 Jahre alt geworfen wurden. Es traf keiner oder besser gesagt ich traf ein paarmal und schlug so den Gegner in die Flucht.

 

Irgendwo im Nirvana
Irgendwo im Nirvana

Ach noch etwas...

Mein Facebook Account wurde gesperrt ..

lieber Facetoface als Facebook.

Auf Wiedersehen

Ullischmidt Meru

Alles war gut....

..bis der bekloppte Lehrer kam. Da wurde es nun offiziell, Hände schütteln von 10 weiteren Kollegen, die Klassenräume besichtigen, gähn, den Schulhof begutachten

und die Toiletten habe ich auch gesehen.

Das nächste mal schieße ich die Pille übers Schultor und mache mich aus dem Staub.

ca. 10 Km vor Chuka südl. Mount Kenia

riding on the Autobahn to Nairobi

17.01.14
17.01.14

Endlich in Nairobi und nach 3 Nächten möchte ich schon wieder weiter Richtung Mombasa fahren. Gut gegessen und geschlafen auf einen fantastischen Campingplatz etwa 20 km südlich der Metropole. Dieses Weiterreisen hat immer zwei Gründe, zum Einen löst sich die community mit der ich mich hier zusammen gefunden habe, langsam auf und wer rastet der rostet kann man auf solch Reisen sagen. Man gewöhnt sich an die schönen Dinge, die eine Stadt bieten kann. Also Mittwoch geht der Zug in das 550 km entfernte Mombasa. Niemand fährt diese Strecke mit dem Rad. Das war schon 1994 gefährlich und der Verkehr hat sich seit dem verdoppelt. Schönen Gruß aus der chaotischen Hauptstadt.

Besuch bei den Baby-Elephants
Besuch bei den Baby-Elephants

Alle Wege führen nach Nairobi

Wer im Osten von Afrika unterwegs ist kommt an Nairobi nicht vorbei.

Ob mit öffentlichen Verkehrsmittel, dem Auto Motorrad oder dem Fahrrad

hier treffen alle aufeinander. Die Reiserichtung spielt keine Rolle, gehts in den Norden

oder nach Uganda, nach Aruhsa oder Dar es salam hier muss man durch und will auch hier durch. In Nairobi gibt es alles und wenn nicht wird es über DHL eingeflogen.

Ersatzteile für Motorräder oder Mobiltelephone, Reifen , gute Bekleidung und einiges mehr.  

 

Tiwi Beach um 06.30 Uhr
Tiwi Beach um 06.30 Uhr

28.01.14

Und nun aus Tanzania, Tanga, der erste Ort auf meiner Reise durch dieses große Land mit ein bißchen deutscher Geschichte. Von hier aus startet Lettow von Vorbeck oder so ähnlich (Ihr könnt mich ja berichtigen) 1914 seinen Rückzug der irgendwo im Norden Malawis sein Ende fand. Es sind noch ein paar Gebäude vorhanden die in dieser Zeit entstanden sind.

 

 

Reiserichtung Süd Süd-West

05.02.2014

Ach das hat keinen Zweck mit Mosambik, alle wissen etwas nur niemand etwas genaues.

Unruhen im Norden, Überfälle an der Grenze zu Tanzania, eigentlich sind das ja schon genug Gründe für einen Radfahrer dort nicht hin reisen zu wollen.

Es gibt noch ein paar mehr und deshalb habe ich den Zug 1. Klasse für 33 Euro incl. Rad

nach Mbeya genommen. Liegt an der Grenze Sambia und Malawi.

Die vergangenen Tage an der Küste von Tanzania waren schön aber auf grund der Hitze sehr anstrengend. Temperaturen von 35-38 grad bei einer hohen Luftfeuchtigkeit treiben mir schon morgens den Schweiss auf die Stirn. Die Wassertemperatur des Indischen Ozeans beträgt auch knapp 30 grad nur das Bier war ein wenig kühler.

Dar es Salaam ... übersetzt >da,dort ist Frieden< stimmt soweit aber wenn ich am Strassenverkehr teilnehme bin ich im Krieg und habe als Radfahrer eher schlechte Karten.

Es ist dann schon ein kleines Abenteuer durch die Innenstadt mit Gepäck zum Bahnhof zu gelangen, der etwas vor der Stadt liegt. Tazara Tanzanische Sambische Railroad Schauckel-Rumpelzug Gesellschaft.

An der Kueste  Sadaani Game Park
An der Kueste Sadaani Game Park
Ranger Amen und Ulli der Radfahrer  Ausgang Sadaani Park
Ranger Amen und Ulli der Radfahrer Ausgang Sadaani Park

The Blue Train ... für Arme aber trotzdem 1.klasse

Die Zugfahrt war klasse, es ging am Anfang ein paar

Kilometer durch den Selous Park und ich konnte meine ersten Elefanten sehen, nicht nah aber doch erkennbar.

Das Abteil teilte ich mir mit 3 Afrikanern , einer aus dem Südsudan die ander beiden von Zansibar. Es war kein Problem, einer war immer im Abteil um auf unsere Sachen aufzupassen. Es gab Frühstück um 08.00 am Morgen, Lunch ca um 13.00.

Zum Abendbrot tranken wir warmes Bier und konnten dann die nacht auch gut schlafen.highs.

einen Ball für die Verrueckten von Chitimba Beach
einen Ball für die Verrueckten von Chitimba Beach

and the rain is down in africa...

Tanzania gab sich noch bedeckt aber in Malawi öffneten sich die Schleusen und es regnete in Strömen. Stundenlang oder eben Kilometer lang würde ich es beschreiben.

Blitzeblank und nicht verschwitzt kam ich am Abend an meinen Zielort. 

Regen, Sonne und ein paar Radfahrer

Ach ist das schoen wenn man mitten im stroemenden Regen noch einen anderen Radfahrer trifft und das Ziel nicht mehr weit ist. Hugo der Belgier kam mir kurz vor Candy Beach entgegen und wir mussten nur noch 3 Km Piste bis zum Campingplatz zurück legen. 

Dreckig pitsche nass aber guten Mutes haben wir das dann auch in Rekordzeit geschafft.

Doppelzimmer mit heisser Dusche gemietet und auf Sonne gehofft. 

dinner for 2  Hugo und ich am Candy Beach am nächsten Tag
dinner for 2 Hugo und ich am Candy Beach am nächsten Tag

Durch die Berge nach Lilongwe

Noch einer, ein Schotte mit ritze ratze roten Haaren, auf dem höchsten Berg auf dieser Strecke kam er mir radelnd entgegen während ich noch schob.

You almost done it .. he said und Du auch sagte ich.

Für mich ging es dann bis Lilongwe mehr oder weniger bergab und fuer Ihn auch.

Dann traf ich noch den Mann aus den Bergen mit seiner Gemahlin ebenso auf dem Rad.

Alle fahren Richtung Norden, was wollen die da ich bin froh das ich dort weg bin. 

Eine Woche Fleisch für 6 Personen
Eine Woche Fleisch für 6 Personen

Lilongwe Lusaka Livingstone und dann auf den Elefanten Highway

Durch die Berge in die Hauptstadt Malawis .. das war mehr Arbeit als Vergnügen. 

Doch hier gibt es wieder alles und das auch noch zu günstigen Preisen.

Jetzt habe ich 160 km vor mir auf einer guten Strasse mit etwas Wind von Norden und ich fahre nach Westen. Chipata Sambia, Grenzüberquerungen sind eigendlich Routinesache 

und auch diesesmal brauchte ich nicht länger als 30 Minuten.

Geld tauschen, ein Ticket fuer den Bus besorgen und nach 2 Nächte im Camp 

Mama Rula gehts für 35 Euro mit dem Bus nach Lusaka.

Morgens los und am Nachmittag in Lusaka (600 km) in einen ordentlichen Bus bei dem sogar 

die Handbremse funktioniert.

Das waren noch Zeiten
Das waren noch Zeiten

Die Italiener .... Madonna Mama Mia....

Von diesen beiden habe ich schon gehört und fahre nun mit Ihnen nach Livingstone.

Auf dieser Strecke haben sie sich 2 mal getrennt und wieder zusammen gefunden.

Ihr merkt schon ..es ist ein Paar ..Frau ..und Mann mal ein Paar und mal ein Liebesdrama.

Ist schon ein bisschen nervig.

 

on the Ferry ... über den Sambesi von Sambia nach Botswana und dann auf den

Elefanten-Highway

Da will ich durch
Da will ich durch

Die ersten Elefanten habe ich gut überstanden doch beim zweiten mal musste ich mich spurten damit ich Land gewinne. Und die Elefanten sind groß hier in Botswana. Und

noch größer wenn sie ganz nah sind.

scheiß Akazien
scheiß Akazien

Neulich auf dem Kalahari-Highway

Captain Maxwell von der Polizei bring mein Rad in Sicherheit. Es ist 16.00
Captain Maxwell von der Polizei bring mein Rad in Sicherheit. Es ist 16.00

15.03.2014

Man, Man ich habe mich gefühlt wie der vom Himmel gesandte Radfahrer im Auftrag 

des Herrn.

Rechts und links von mir zuckten die Blitze im Minuten Takt , hinter mir eine

blau-schwarze Gewitterwolke von gewaltigen Ausmaßen und ich fuhr in einem Höllentempo in Richtung Windhoek. An diesen Tag machte ich 172 km in Rekord Zeit

und bin nicht nass geworden.

Übernachtet habe ich dann in einer Polizeischule... total sicher.

16.03.2014 Jetzt bin ich in Windhoek und nichts und niemand ist sicher hier.

Frederica und Dino fahren in die Wüste. 

Aufwiedersehen und alles Gute ...ach da wird einem das Herz schwer.

Foto: Ein Backpacker-Hostel in Windhuk

Simone from Oshakati ,ist im Norden von Namibia nimmt einen Ball mit.

Er arbeitet mit Kindern... was immer das auch heißen mag